Widerklang

Eine Orgel über der Braunkohle

Widerklang

Eine Orgel über der Braunkohle

Ein Dokumentarfilm von Jill Luise Muessig und Tanja Müller-Jonak

Screening 
Samstag, 14. März 2026 um 17:00 Uhr
Haus der Zukunft.
Wolfschlugener Weg 1
04579  Espenhain

Die Restaurierung der wertvollen Orgel im kleinen Ort Pödelwitz wird zum Politikum. Letzte Bewohner, neue Besitzer und Aktivisten – alle kämpfen um ihre ganz eigenen Vorstellungen von der Zukunft eines Dorfes in der Braunkohle.

Eingezwängt zwischen Tagebaulöchern liegt Pödelwitz im Dornröschenschlaf, denn der größte Teil der Häuser steht leer. Doch unter der stillen Oberfläche tobt ein Kulturkampf um gültige Narrative und die Zukunft des Ortes.

Die Sanierung der Kirche und die Restaurierung der Häcker-Orgel aus dem 18. Jahrhundert werden zum Leuchtturmprojekt für eine Wiederbelebung des Dorfes. Der Film begleitet die akribischen Restaurierungsmaßnahmen und beobachtet gleichzeitig das Spannungsfeld zwischen Leben und Verfall im Dorf.

Was bewegt sich? Bewegt sich etwas? Wird Veränderung sichtbar? Wird die Neugestaltung von Kirche und Orgel auch sichtbare Veränderungen im Ort nach sich ziehen? Ist Pödelwitz endlich gerettet?

Trailer

 

Credits

Regie: Jill Luise Muessig & Tanja Müller-Jonak
Kamera: Jill Luise Muessig
2. Kamera: Alexandra Czok, Martin Klindtworth, Holger Schneider, Robert Soujon
Drehbuch: Tanja Müller-Jonak
Schnitt: Jill Luise Muessig
Musik: Maximilian Kordisch u.a.
Produktion: Jill Luise Muessig
Projektträger: Soziokulturelles Zentrum KuHstall e.V.
Förderer: Kulturstiftung Sachsen, Sächsische Landesmedienanstalt,
Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land

Länge, Format und Sprache

Produktionsjahr 2025
Originalsprache deutsch
Breitbild, 4K, Farbe
Länge ca. 70 Min.

Screening 
Donnerstag, 20.11.2025 um 14:00 Uhr
in der
Kinobar Prager Frühling, 
Haus der Demokratie, Bernhard-Göring-Str. 152, 04277 Leipzig

Biografien

Jill Luise Muessig, Leipzig

Fotografin, Filmemacherin und Künstlerin, Leipzig. Sie versteht sich
als Kulturbewahrerin und Vermittlerin. Ein Beispiel hierfür ist das im
vergangenen Jahr entstandene Filmprojekt „Orgeln im Exil“, aber auch
die Arbeit „Reine Formsache – Museale Inszenierung von Wirklichkeit“ sowie die beiden Publikationen „Refugium FlSt. 135“ und „Art Deco in Leipzig“. Der aktuelle Film knüpft an diese Tradition an. Jill Luise Muessig ist Ideengeberin, künstlerische Leiterin, Regisseurin, Produzentin. Sie filmt und verantwortet den Schnitt.

www.jill-luise-muessig.de

Dr. Tanja Müller-Jonak, Leipzig

Autorin, Kunsthistorikerin und Kuratorin, tätig unter anderem für das
Referat Digitale Stadt, Stadt Leipzig, Animationsserie „Die Abenteuer
des jungen Marco Polo“ / MotionWorks/KIKA/MDR, Ausstellung „Unser
Universum“ / MS Wissenschaft, Klosterpark Altzella / Staatl.
Schlösser, Burgen und Gärten Sachsens, Schloss und Schlosskirche
Wittenberg / Evangelische Kirche Deutschland. Frau Dr. Müller-Jonak
verantwortet das Drehbuch.

www.mueller-jonak.de

Maximilian Alexander Kordisch, Markkleeberg

Organist und Komponist, Student. Zusammenarbeit mit Jill Luise Muessig
bei „Orgeln im Exil“. Im Film spielt Herr Kordisch die Toccata, die
er für „Orgeln im Exil“ komponiert hat, auf der unrestaurierten
sowie auf der restaurierten Pödelwitzer Orgel. Themen aus der Toccata
werden in Variation als Filmmusik verwendet.

Kontakt

Jill Luise Muessig
01575 – 21 23 767
E-mail: info@jill-luise-muessig.de

Arthur-Hoffmann-Str. 45
04107 Leipzig

    Presse

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